Eine "Zeitreise" zu Omega

Mit dem komfortablen ClubBistro Bus von Dähler-Reisen fuhren wir am 27. November 2019 nach Biel zu OMEGA, wo uns ein toller Tag erwartete. Im Bus selbst wurden wir auf der Hin- und Rückreise mit feinem Essen der Bäckerei Moor aus St. Gallen verwöhnt. In Biel angekommen, genossen wir in der Empfangshalle der neuesten OMEGA-Produktionsstätte einen «Welcome Coffee».

Die Produktionsstätte wartet mit modernster Ausstattung für Uhrenmontage, Schulung und Qualitätskontrolle auf. Das Gebäude selbst - ein umweltfreundliches Meisterwerk - das zur Gänze aus Beton und Schweizer Fichtenholz erbaut ist, wurde vom innovativen und preisgekrönten japanischen Architekten Shigeru Ban entworfen. Die fünf Etagen im Inneren sind so konzipiert, dass die Flächen ideal genutzt werden und alle Montage- und Prüfungsprozesse unter einem Dach versammelt sind. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über Räumlichkeiten für Schulungen.

Zuerst wurde uns in der 2. Etage die Abteilung für die Uhrenmontage (Produktionsschritt T2) von Zifferblättern und Zeiger, sowie die Einschalung der Werke gezeigt. Dies (leider) nicht an den Werkbänken selbst (alle Werkstätten befinden sich hinter grossen Glaswänden), sondern anhand einem interaktivem Riesen-Tablet (James Bond lässt grüssen). Auch hatte man hier, neben dem Parterre, eine geniale Sicht auf das riesige, 15 Meter tiefe Materiallager, welches von zwei parallel angeordneten Robotern bedient wird.

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Das Thema in der 3. Etage war dem Magnetismus und der neuen, internen „METAS“-Kontrollstelle gewidmet, wo die Uhren montiert und geprüft werden. Hier konnte anhand einer cleveren interaktiven Prüfstelle die Einwirkung von Magnetismus auf je eine ungeschützte, und durch eine 15‘000 Gauss geschützte OMEGA-Uhr getestet werden. Dies war wirklich sehr eindrücklich!

In der 1. Etage dann sahen wir zum Abschluss noch die Montagewerkstatt der Armbänder (Produktionsschritt T3), sowie die Kontrolle, Verpackung und den Versand der Uhren (Produktionsschritt T4). Mittels eines Videos wurden die Abläufe übersichtlich dargestellt.

Im OMEGA-Restaurant «Time Out» wurden wir mit einem fabelhaften, 3-Gang Mittags-Menü und zwei delikaten Weinen verwöhnt.

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Der Höhepunkt unseres Besuches war dann das eindrückliche neue OMEGA-Museum, welches sich im (in Uhrenkreisen jetzt schon weitum berühmten) «Lindwurm» oder ich finde eher «Tatzelwurm» befindet. Es wurde diesen Sommer eröffnet, und stammt auch aus der genialen Feder des japanischen Architekten Shigeru Ban. Alle wichtigsten OMEGA-Uhren und Kaliber seit der Gründung 1848 durch den 23-jährigen Louis Brandt wurden chronologisch, übersichtlich und gut erläutert (auch ein „Audioguide“ wird vom Museum ausgehändigt) ausgestellt. Hauptattraktion war und ist die Apollo Raumfahrtgeschichte mit den Mondlandungen. Natürlich können auch einige originale NASA- Preziosen bewundert werden. Allein schon ein Besuch im OMEGA-Museum lohnt sich also auf jeden Fall, sollten Sie einmal in Biel sein.

In der letzten Stunde vor der Heimfahrt wurden uns alle neuen OMEGA-Uhren vorgestellt, welche wir an die Handgelenke legen durften.

Dem Chauffeur, Herrn Marty und der Hostess Frau Burtschi sei herzlich für die angenehme Hin- und Rückfahrt, sowie der umsichtigen Bewirtung gedankt.

Ein ganz herzliches Dankeschön möchte ich im Namen aller Gäste der LABHART Chronometrie & Goldschmiede mit Pia & Romano Prader für den unvergesslichen Tag aussprechen.
Es war Oooo-MEGA!
A. H.

Diese Zeilen hat uns ein Teilnehmer und Freund unseres Hauses geschrieben, herzlichen Dank!